Über mich

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Das Design bestimmte der Kunde

Schale, geformt aus Altsilber - ohne jegliche Lötung. 
Ein Abenteuer in purer Schweißtechnik. 


Opal - eingebettet in Silber                                          


 

Montag, 24. Dezember 2012

Weil wir wiederholt danach gefragt wurden:

Ja, Sie finden uns sicher auch diesmal wieder an den 
Werktagen nach dem Fest in unserer WERKSTATT.



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Aus gegebenem Anlass heute wieder ein Eintrag an alle

         ... die wir nicht persönlich erreichen können.        


Ihnen allen festliche Grüße
und ein 2013 hoher Qualität

Edgar Spörlein






Samstag, 8. Dezember 2012

DIE GOLDSCHMIEDEKUNST - Diamanten Teil 1



                                                             Zeitgenössischer Brillantring                            


Auf der Haut der Minenarbeiter glänzen
Schweiß und schwarzblauer Staub aus Kimberlitgestein.
 
Nachdem beeindruckende Mengen Gestein gesprengt, zerkleinert, transportiert und ge- 
waschen wurden (wir reden hier von etwa 250 Tonnen!) bleibt ein Häufchen Diamanten das 
geschliffen vielleicht 1 Carat wiegen wird. Ein Begutachten bei Sonnenuntergang macht 
es dann deutlich. Klare Kristallformen sind rar. Für Schmuckzwecke eignen sich 
bestenfalls 20% von den gefundenen Rohdiamanten. Die geh´n  dann 
nach London …, oder Antwerpen, zur Börse.

 
Für seine komplette Geschichte müssten wir das Rad allerdings bis zu drei Milliarden 
Jahre zurück drehen, und tief ins Innere unserer Erde vordringen. Grob verkürzt lasten 
dort gewaltige Massen und glühende Hitze auf einem winzigen Stück hochreinem 
Kohlenstoff und lassen daraus einen Diamanten entstehen - eine okta- 
ederförmige Kristallskulptur, ein Stück "Ewigkeit" 
mit Hang zum Luxus! 
 

Entwurf zeichnen                                                      
















 
Bald erhält er den starken Namen ADAMAS - was nichts geringeres als "Der Un- 
bezwingbare" bedeutete. Ein schicker Name, aber nicht so schick wie der klang- 
volle DIAMANT, der sich daraus bilden sollte. Und dann gibt es da noch das 
bezaubernde Bild aus längst vergangenen Zeiten, als man sie noch  
für die "Tränen von Göttern" hielt

 
Der Diamant - ein Stein der oft einen ganz besonderen Schliff trägt ...            
                                      
Nüchtern definiert, verkörpert der Diamant erst mal lediglich ein Mineral - und sein späte- 
rer Schliff sozusagen seinen Maßanzug, wie beispielsweise der Brillantschliff, der einen 
Diamanten erst zum Brillanten macht! Nicht weniger als 56 raffiniert platzierte Fa- 
cetten "jonglieren" in seinem Inneren mit einfallendem Licht und lassen den 
Stein dabei regelrecht "explodieren". Der Begriff "Feuer" ist 
deshalb sein ständiger Begleiter. 



Sogenannter "Solidär"                                                 
 

Auf der zehnstufigen Härteskala steht dieser Stein GANZ OBEN

Das lässt vermuten, dass schon des Öfteren Sätze über seine Unsterblichkeit 
gefallen sein müssen. Anders die zweitplatzierten Korunde, mit Rubin und Sa
phir. Scheinen sie ihm mit "Härte 9" noch zahlentechnisch dicht auf den 
Fersen, steckt er beide letztlich immer noch "lockere 140 mal  
in die Tasche"! - salopp ausgedrückt.
 
 
Transparenter wird dieser Vergleich, wenn man sieht welch engen Raum sich 
Härte 1 bis 9 auf dieser Liste teilen müssen. Darüber gähnende Leere - bis der 
Diamant erscheint. Eine Distanz, die geradezu vergeudet wirkt, ja fast schon 
 arrogant. All das macht am Ende deutlich, dass dieses Mineral anders 
ist als alle anderen - und seinen großzügigen Platzanspruch 
damit auch absolut legitim! 


Feurig für's Ohr mit "coolem Touch"                             











Tropfende Form, gearbeitet in Platin