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Freitag, 27. Dezember 2013

"Zitronenbrillant" ...



eingespannt in kostbares Platin



Montag, 9. Dezember 2013

Dienstag, 19. November 2013

DIE GOLDSCHMIEDEKUNST - Impressionen


Das letzte was wir von der Perlenfarm mitnahmen, war die feuchte,
salzige Meeresluft und der Geruch von frisch angelieferten Muscheln.
Heute jedoch atmen wir wieder die Atmosphäre unserer geliebten Gold-
schmiedewerkstatt - genießen das spannende Gefühl, wenn moderne
Designs und alte Techniken aufeinander treffen.



Fancy-color Diamant in Weißgold


Ideen nehmen dann Gestalt an und materialisieren sich zu konkre-
ten Formen und Proportionen. Unter Ausschluss des Zufalls müssen
sie akribisch entwickelt und erarbeitet werden. "Diese Vorgehens-
weise muss erkennbar sein!"

Noch während der Schmuckschaffende sein Werkzeug geradezu ritu-
almäßig zurechtlegt, beschäftigt er sich bereits mental mit dem aktuellen
Kundenwunsch. Meist sind es funktionale Überlegungen, dann wieder die
Herstellungstechniken oder die Materialwahl, um die seine Gedanken krei-
sen. Sie beeinflussen sich gegenseitig, müssen erst in Einklang gebracht
werden. Parallel soll die Verwirklichung des Entwurfs im Stande sein ein
gewisses Staunen zu erzeugen. So entstehen immer wieder außerge-
wöhnlich geformte Schmucklinien denen man ansieht, dass hier mit
Bedacht und Freude gearbeitet wurde - mal filigran, mal großzügig,
aber nie aufdringlich. Höchstens mal etwas gewagter.



Halsschmuck in Gelbgold gearbeitet



















Silber mit Uwarowit














 

Begegnen sich ein Goldschmied und ein Schmuckliebhaber, dann
tun sie dies in einer anderen Welt - in einer Welt mit Ringen, Ketten
und Visionen, Diamantenlupen und Skizzierstiften, ausgefallenen Kon-
struktionen, sowie dem ganz normalem Wahnsinn, wie: ungeduldig war-
ten müssenden Kindern, ausuferndem Fachwissen, manchmal übertrie-
ben lebhaft diskutierenden Verrückten, und oft auch in einer voller Freu-
de, weil es einem wieder mal gelungen ist, seinen Partner mit genau
dem Richtigen überrascht zu haben.

Goldschmiede die sich der absoluten Qualität verschrieben haben
sind Überzeugungstäter mit großartigem Können und handwerklichem
Geschick. Zusätzlich lassen sie sich von ihrer Phantasie beflügeln. Mit
sehr viel Offenheit gegenüber Neuem treibt es sie oftmals ungeduldig
ins Atelier - einem Ort an dem unweigerlich grelle Flammen lodern
und es immer ein wenig nach Spiritusdämpfen und verbranntem
Gas riechen wird.



Damenring mit Rubbelith - der roten Variante des Turmalins


 

Dienstag, 5. November 2013

Am 16. November 2013 ab 18°° sind wieder LICHTHÖFE!


An alle Freunde des EDELMETALLSTUDIOS

wir möchten Sie auch dieses Jahr gerne wieder einladen, die 
"LICHTHÖFE" in unserem Gärtnerviertel zu besuchen, auch wenn 
"UNSERER WERKSTATT" an diesem wirklich empfehlenswerten 
Abend zum ersten mal geschlossen bleibt.

Download des Booklets:
http://aktive-mitte.de/wp-content/uploads/2013/10/Booklet_Lichth%C3%B6fe_2013_Ansicht.pdf


 Das gute ist, dass wir dadurch selbst einmal die außergewöhnliche 
Stimmung und attraktive Vielfalt der künstlerischen und kuli­na­ri­schen 
Ange­bo­te in den Straßen und Höfen um uns herum genießen dürfen 
- man sieht sich also vielleicht trotzdem! 

Und nächstes mal werden auch "unsere Türen" wieder offen stehen.



Freitag, 25. Oktober 2013

Wir nannten ihn übereinstimmend: "Sommerwind"


 Ein Halsschmuck wie ein Sommerwind - 
nochmal Uwarowit, diesmal umschlungen von "warmem" 
Gelbgold, und getragen von samtig weichen Seidensträngen. 

  


  
                                            Wir lieben diesen Stein!




Dienstag, 8. Oktober 2013

Wer oder was ist Uwarowit?


Die Antwort ist einfach.                     
Es handelt sich um einen wunderschön grünen Granat aus Afrika.                     



Uwarowit-Kristallrasen“ - umrahmt von massivem Silber,
 in einer Schiene aus hartem Titan




Samstag, 21. September 2013

DIE GOLDSCHMIEDEKUNST - Perlen Teil 2






Geheimnisvoll erscheint das festlegen ihres Wertes, da uns nicht
nur ungewohnte Gewichtseinheiten begegnen. Speziell die mysteriöse
Malzahl zum vermehrfachen verwirrt. Letzlich verkörpert sie einen Code
aus Ziffern welcher Rückschlüsse auf ihre Größe und Farbe ebenso zu-
lässt, wie auf Lüster, Reinheit und Form - Ausdrücke die endlich wieder
geläufiger wirken. Doch wie weit genau reichen hier die Kenntnisse?
 

Am einfachsten gelingt das Erfassen ihrer Größe - ein Begriff, der
bei an Stecknadelköpfe erinnernde zwar irgendwie nicht recht passen
will, bei jenen mit Maßen eines Taubeneis aber sicher gut gewählt ist.

Ein weiteres Highlight ist ihr Lüster, dieses Leuchten das in ihrem In-
neren zu entstehen scheint. "Die Perle lebt" ist eine Umschreibung, der
man sich gerne bedient, sollte man sich deutlich in ihr spiegeln können!

Kritische Blicke auch beim beurteilen ihrer Oberfläche. Winzige matte
Punkte oder narbige "Spotts" zeigen fast alle. Die Suche nach wirklich
jungfräulichen Qualitäten verlangt Geduld.

Für ihre Form gilt ähnliches. Total runde findet man selten, außer bei
Imitaten. Parallel bringt die Natur jedoch auch sehr attraktiv geformte
Barockperlen hervor - was jede von ihnen zum Unikat werden lässt!

Auch um deren wahre Farben aufzudecken braucht es dieses weiche
Licht das sich über die Sortiertische biegt. Geheimste Schattierungen
und feinste Ober- als auch Übertöne werden nun sichtbar. Silbriges
Weiß, zartes Flieder, allerlei Anthrazit, sonniges Apricot, sanftes
Cream, geheimnisvolles Schwarz, …
 
 




Unterschiedliche Herkünfte machen die Sache nicht leichter.
Oft gelingt es nicht auf Anhieb, sie auch noch darin sofort und ziel-
sicher zu unterscheiden, in diesem zauberhaften Perlendschungel.


Gewohnte Oberbegriffe sind dennoch schnell erklärt:

Akoya-Perlen sind DIE klassischen Zuchtperlen, besitzen einen ein-
gepflanzten Kern, und sind weit verbreitet. Die
weißen Südsee-Zucht-
perlen hingegen, reifen im weiten tropischen Pazifik, sind seltener, und
messen 10 bis 20mm - was sie besonders wertvoll macht. Wieder mehr
Verbreitung genießen die schwarzen Tahiti-Zuchtperlen aus Französisch
Polynesien, die trotz ihrer schönen Farbe erschwinglicher sind. Kommen
sie aus China und zeigen eine künstlich wirkende Färbung, erhöht das
die Chance, dass es sich um Süßwasser-Zuchtperlen mit dünnerer
Perlmuttschicht - und letztlich die günstigsten - handelt.


Szenenwechsel. Während die Ferne das Tropfen der Muscheln
mehr und mehr verschluckt, gesteht eine Perlliebhaberin, dass sich
gleich mehrere Exemplare auf ihre gedachte Wunschliste schlei-
chen konnten - auch egal: "Versuchungen sollte man nach-
geben, wer weiß ob sie wiederkommen!"

 
            
      Perlen:                                                                    
 wunderschön, einzigartig, mystisch, kostbar, ...