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Donnerstag, 23. Dezember 2010

Beste Wünsche

Lieber Kunde,
ein frohes Fest und ein erfolgreiches 2011

wünscht Ihnen das Team vom edelmetallstudio


Mittwoch, 15. Dezember 2010

Nochmal Platin:

Platin mit Safir,
diesmal regelrecht
architektonisch konstruiert

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ganz frisch:

750er Gelbgold mit Turmalin



Montag, 6. Dezember 2010

Kürzlich fertig gestellte Highlights:


 Halsschmuck in Gelbgold
mit Brillant am Weißgoldseil
Als kleiner Gag ist am unterem
Ende der Thaiti-Perle ein oliv-
farbener Brillant eingefasst
 
Handgeschmiedete Kette
aus 18-karätigem Gold











Geschmeidiger Gelbgoldring
mit grünem Opal

Freitag, 3. Dezember 2010

DIE GOLDSCHMIEDEKUNST - Kupfer & Palladium?



 Kontrastprogramm: Kupfer und Palladium                                         

   
Sein erstaunliches Rot lässt kein Rätselraten zu. Unser gutes, altes
KUPFER - das allererste Metall das Menschen jemals bearbeiteten!
Dass es sich in feuchter Umgebung gerne mit giftgrüner Patina
überzieht, betrachten wir gelassen. Es betrifft uns nicht!


Umso mehr schätzen wir seine Vorzüge in unseren Legierungen !



Schließe aus rotem Gold                                          
 

















Gold und Silber sind meist gesetzt für viele unserer Edelmetall-
cocktails. Wie sich Kupfer darin farblich auswirkt - ist abschätzbar.
Dass das weiche Metall aber unseren Mischungen mehr Härte
verleiht, wenn das Verhältnis passt, bleibt obskur!



                                              Rotgold Ohrschmuck

















Für Weißgold liegt dann aber PALLADIUM mit im Schmelztopf.
An dieser Stelle blicken wir oft in fragende Gesichter.


Nicht nur sein Grau verbindet es mit seinem berühmten Bruder Platin.
Auch die Mühe beim Schmelzen erinnert an ihn. Doch auch Gegensätze
begegnen uns. Gewicht und Härte sind geringer - wobei geschickte Gold-
schmiede diese durch schmieden enorm zu kräftigen wissen. So lassen
sich in moderneren Goldschmiedewerkstätten auch immer wieder
mal sehr schmucke Stücke“ aus ihm entdecken.
                                                               


Palladium mit grünem Diamant                                                

















                                                                Aquamarin in Palladium



















Dienstag, 23. November 2010

Neu in Edelstahl:

Edelstahl mit zus. 0,09ct Brillanten
Diesen Ring fertige ich für Sie auch gerne mit vier, oder 
- wenn Sie möchten - auch mit weniger als drei Steinen. 
Mit "Steinen" sind auserlesen schöne Brillanten gemeint. 
Auf dem Foto hat jeder ein Gewicht von 0,03ct -
mit der Qualität "TW-SI".

 Oder lieber so,                 oder so? 
mit 0,10ct
mit 0,10ct

Montag, 22. November 2010

Eine kurze Information:

   Wie alle Jahre, werde ich auch diesmal wieder 
an den letzten vier Samstagen vor Weihnachten 
bis 18Uhr geöffnet haben! 

 

Freitag, 19. November 2010

DIE GOLDSCHMIEDEKUNST - Platin




Platin an Gold                   


 
Wie aus einer anderen Welt ist PLATIN - das elegante Metall 
 mit dem vornehmen Grau, das viele zu unseren weißen Metallen 
 zählen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass hinter seiner sym
 pathisch unaufdringlichen Art gleich mehrere Superlativen lauern. 

 
Erste Platinkörner fanden Spanier in einem kolumbianischen
Fluss. Das ist knapp 500 Jahre her. Viel anfangen konnten sie nicht
mit dem grauen Etwas. Zumindest ließ es sich nicht mit ihren Mitteln
schmelzen. Weniger Probleme hatte man dagegen offenbar damit, ihm
eiligst einen verächtlichen Namen zu verpassen – nämlich PLATINA,
also: "Kleines Silberchen". Trotz dieses fatalen Irrtums, sollte es
diesen Namen von nun an für immer behalten.



                                           Spirit Diamond gefasst in Platin
                      









Platinring mit Fancy Diamond                                    















 
  


 
Heute zeigt sein Umgang, dass sein Wesen es zu etwas ganz außergewöhn-
lichem machen. So zählt es nicht nur zu den schwersten Elementen überhaupt,
sondern ist auch ein wenig geschmeidiger als Gold und Silber - und trotzdem
zäher. Klingt paradox? Bleibt zu gestehen, dass dies letztlich genauso
schwer zu beschreiben gelingt, wie es sich bearbeiten lässt!
 
Doch der Reihe nach.

In die vorbereitete Schmelzpfanne folgen dem Platin bald kleine Mengen
Kupfer und Palladium, die es etwas verändern. Sein stolzes Grau kann dann
noch selbstbewusster strahlen, sein robuster Charakter noch markanter hervor-
treten. Aufsteigende Säuredämpfe signalisieren hinterher, womit am fertigen
Guss später winzige Oxydreste entfernt werden - das übliche eben.
Dann kann geschmiedet werden.


  
                            Mit Diamanttropfen


...  etliche kreative Stunden später:

Eine Hochglanzpolitur erwarten am Ende die wenigsten - oft würde
sie nur irritieren. Die Regeln sind dabei streng: Kitsch ist tabu. Mattiert
wird mittels ausgesuchtem Werkzeug. Kein Raum für Experimente. Das
Ergebnis soll seinem Wesen entsprechen - ehrlich und konsequent. So
trägt es bald ein wunderbares, samtiges Matt, das sein dezentes Spiel
aus mondweißem Schimmer gekonnt unterstützt, anstatt zerstört.


 
Inspiriert von Lilienblüten                                           





Bald erscheinen einem seine Vorzüge wie selbstverständlich.
Kunststück, bei dem Tragekomfort. Kleinere Kratzer dürfen dabei
gerne als ledigliche Neuverteilung seiner Oberfläche angesehen
werden - denn das käme der Wahrheit am allernächsten!

Auch sonst keine Allüren, kein Schnickschnack. Einfach nur
ordentliches Material, welches ungemein fasziniert und im

Stande ist Grenzen aufzuheben. Platin eben!

 
 

Sonntag, 14. November 2010

DIE GOLDSCHMIEDEKUNST - Silber


  
Durch harmlose Rauchschwaden hindurch erkennen
wir die Umrisse eines Goldschmiedes der gerade unser
hellstes Edelmetall bearbeitet: "SILBER."


Getriebene Silberschale als plakativer Anhänger                             


Es ist anders als Gold und Platin - nicht nur farblich. Zuerst fällt
sein weicherer Charakter beim Walzen auf - später auch beim Feilen.
Weil es zudem leichter schmilzt, lässt es sich auch einfacher gießen.


Gutes kam zunächst aus den Gebirgen Amerikas. Bevor wir aller-
dings unser erstes Silber mit der lateinischen Aufschrift Argentum (Ag)
erhielten, taufte es erst noch ein Land mit seinem Namen: Argentinien -
was schlicht Silberland bedeutet. Aber auch im südamerikanischen Rio
de la Plata findet man den Begriff "Silber". Nur ist es diesmal die spa-
nische Schreibweise Plata, die hier im Silberfluss auftaucht.



Silberring nach Kundenvorgabe                                    
















Schnell hat man es im Verdacht, dass seine "Liebe" wohl
Schwefel heißt - schließlich gibt es genügend Verbindungen
mineralischer Art als Beweis. Allerdings ändert sich die Situa-
tion, sobald Schwefelwasser oder auch namenverwandte
Säure ins Spiel kommen.


Erstgenanntes Schwefelwasser, eine trübe, goldbraune Brühe,
durfte der Goldschmied vor Jahrzehnten noch selbst "zubereiten".
Hierfür musste nur ein Stück dreckiggelber Schwefelleber in heißes
Wasser gegeben werden - abgebrochen von einem porösen Klumpen
strengen Geruchs. Letzlich erwies sich diese Tinktur nun mal als
bestes Mittel zum schwärzen von Silber, falls gewünscht.
 

Weitaus bösartiger die "Schwefelsäure" - eine ätzende Flüssigkeit,
die sich bei ihrem Verdünnen mit Wasser gerne von selbst aus dem
Arbeitsgefäß katapultiert, falls man sie zuerst einfüllt. In einem alten
Lehrbuch steht zu lesen: "Erst das Wasser dann die Säure, sonst
geschieht das Ungeheure!" Das beseitigen dunkler Lötkrusten
zählt folglich eher zu ihren leichteren Jobs.

   

                                          Rauchquarz mit Rutilnadeln, gefasst in Silber         




















Zurück zum Silber. Hat man es erst mal legiert, ist auch dieses
gleich viel robuster. Unser nachgiebigstes Schmuckmetall
bleibt es dennoch - ... und mit das beliebteste!
 


Angefertigtes Schloss in Silber                                  






                      










 

Samstag, 6. November 2010

DIE GOLDSCHMIEDEKUNST - Gold



      Massiver Goldring                             
  
    
Zu den in Stein gemeißelten Begriffen eines Goldschmiedes
zählt definitiv der Ausdruck GOLD - ein Metall das sich lateinisch
Aurum nennt, und sich unter unseren Händen andauernd in andere
Formen verwandelt. Eigentlich nichts neues. Schließlich tun das
gewandte Schmuckschaffende bereits seit über 4000 Jahren.

Noch zu Albrecht Dürers Zeiten, der ja selbst Sohn eines Goldschmiedes
war, sah man in den Werkstätten, neben Gold aus fernen Ländern, gelegent-
lich sogar kleine Mengen Einheimisches blinken - "Berggold !", hätte man uns
berichtigt, und es geduldig weiter verformt, zu prachtvollem Schmuck, oder
auch zu Münzen. Eben alles was man daraus fertigen konnte. Aber grö-
ßere Mengen? Nein. Mehr als nur winzige Körner waren aus unseren
vielerorts noch recht unwegsamen Regionen nicht zu holen.



Anhänger "Papyrus" mit Brillant                                                     
                  Gelbgoldring mit Zuchtperle


Aktuell liegen die großen Goldmengen unter Afrikas Erde.

Paradiesisch rein ist das dehnbarste aller Metalle bis da noch nicht.
Hier kommen nun die Scheideanstalten ins Spiel. Nach kurzer Zeit be-
reits wird von dort höchstwertiges Feingold ausgeliefert. Wie das geht?
Das Geheimnis beruht auf elektrolytische Veredelungsmechanismen.
Würde danach niemand mehr etwas an seiner erreichten Qualität än-
dern, bliebe sein leuchtendes Sonnengelb für immer erhalten, weil
es diesem elitären Element mit dem Kürzel "Au" absolut nicht
einfällt, sich mit unserem Sauerstoff zu verbinden!

Folglich wundern wir uns auch nicht über seine Hartnäckigkeit gegen
Säuren. Einzig eine nebulöse Mixtur aus Salpeter- und Salzsäure, die
bereits "die Alten" ehrfurchtsvoll Königswasser nannten, als auch das
vergleichbar aggressive Chlorwasser mit seinen beißenden Dämpfen, 
können ihm was anhaben. 


 
                 Goldring mit Perle anthrazit       

 
Wieder bekannter, sowie auch legendärer, dürfte sein imposantes
Gewicht sein. So wiegt unser vollkommen wiederverwertbares Edel-
metall in seiner reinsten Form annähernd das doppelte von Silber
und fast zweieinhalbmal so viel als herkömmliches Eisen.

Solch reines Gold verblüfft sogar wenn man es biegt - weil dies über- 
raschend leicht geht. Das macht aber nicht nur Eindruck, sondern es für
uns leider gleichzeitig auch unbrauchbar für die Schmuckherstellung!

Also muss sich unser Feingold im Schmelztopf seinen Platz 
mit weiteren Metalle teilen. Meist sind es Silber und Kupfer 
- zwei, die es jedoch gerne akzeptiert! 



Ring mit Triangel-Rubellit